Archiv der Kategorie: Musik und Wissenschaft

AMPS MELBOURNE 2013

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Die Konferenz zu „Music, Mind and Health“ war die erste ihrer Art in Australien und wurde gemeinsam von der AMPS (Australian Music & Psychology Society) sowie der MMW (Society for Music, Mind and Wellbeeing) vom 27.-30. November 2013 an der Universität Melbourne ausgerichtet. Weiterlesen

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EBRAMUS NETWORK FINAL CONFERENCE – PAVIA, ITALY

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Auf der Abschlußkonferenz des Europe, BRAin & MUSic (EBRAMUS)- Netzwerkes stellten junge Forscher vom 20.-22. September 2013 in der Universität Pavia/ Italien die Ergebnisse ihres dreijährigen EU-geförderten Projektes vor. Weiterlesen

KEYNOTE @ MAPLE LAB MEETING – MCMASTER UNIVERSITY HAMILTON, CANADA

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8. September 2013
Das Institut für „Music Acoustics Perception LEarning“ (MAPLE) ist eines der aktivsten Neuromusic-Labs, angesiedelt an der international renommierten McMaster University in Hamilton, Ontario, Kanada und beschäftigt sich z.B. mit neurophysiologisch relevanten Fragen der audio-visuellen und sensomotorischen Integration, Lernen und Gedächtnis, Musik und Emotionen und v.a.m. Weiterlesen

SMPC 2013 TORONTO

„Society for Music Perception and Cognition“ (SMPC) ist eine internationale Gesellschaft, die Wissenschaftler und Forscher aus einem breiten Spektrum an Disziplinen wie z.Bsp.Psychologie, Psychopysik, Neurologie, Neurophysiologie Linguistik, Musiktheorie, Musikwissenschaften, Ethologie, Ethnomusikologie, Computertechnologie und weiterer Wissenschaftszweige zur Erforschung der jeweiligen Zusammenhänge mit Musik vereint. Weiterlesen

IMPRO MASTERCLASSES – ESCOLA SUPERIOR DE MÚSICA, LISSABON

Die Escola Superior de Música in Lissabon als die führende Musikhochschule Portugals mit entsprechend musikperformativen, -pädagogischen und-wissenschaftlichen curriculären Profilen mit langer Tradition zeigte sich als solche stets prädestiniert für internationale Gastvorträge und Wokshops zu instrumentalmethodischen Themen. Weiterlesen

Freie Improvisation im wahrsten Sinne hemmungslos

Wenn Jazz-Musiker frei improvisieren, ist das Zentrum für Selbstkontrolle im Gehirn inaktiv, berichten Charles Limb von der Johns-Hopkins-Universität und Allan Braun von den National Institutes of Health. Dafür regen sich andere Regionen verstärkt, die mit Selbstbild, Selbstdarstellung und Aktivitäten mit individuellem Bezug zusammenhängen, sowie alle sensorischen Areale.

Limb, selbst Jazz-Saxophonist, hatte mit seinen Kollegen ein spezielles Keyboard entwickelt, das den Probanden – sechs Jazz-Interpreten – erlaubte, auch innerhalb der Röhre des funktionellen Magnetresonanztomografen zu spielen und über einen Spiegel ihre Aktionen zu verfolgen. Die Forscher maßen die Hirnaktivität, während die Freiwilligen Tonleitern oder eine zuvor präsentierte Melodie nachspielten beziehungsweise frei improvisierten. Die Ergebnisse zeigten, dass nicht die Komplexität der Aufgabe die Hirnaktivität bestimmte, sondern wie viel Kreativität gefordert war.

Die ermittelten Muster erinnern stark an Aufzeichnungen von Schlafenden, die träumen. Die Veränderungen zeigten sich vor allem im präfrontalen Kortex, der eine zentrale Rolle beim Denken, Problemlösen und Selbstempfinden spielt. Warum allerdings auch die sensorischen Regionen aktiver wurden, obwohl sich hier die Bedingungen in den einzelnen Experimenten nicht unterschieden, können die Forscher nicht beantworten. (af)

Public Library of Science One 3(2): e1679 (2008), Volltext